Plan-b steht allgemein für Alternativen, falls der ursprüngliche Plan nicht gelingen sollte. Eine Alternative zu haben bedeutet aber auch zwischen zwei (oder mehreren) Möglichkeiten wählen zu können. Plan-B hilft Ihnen gerne diese Alternativen zu finden und unterstütze Sie auch dabei, den richtigen Weg für Sie zu wählen.

Teamentwicklung

Bus

 

Schafft es ein Team in kurzer Zeit eine Brücke zu bauen, die begehbar ist und so hoch, dass ein VW-Bus darunter durchfahren kann?
In einem zweitägigen Seminar zur Team- und Führungsentwicklung wurde das Team durch verschiedene einfachere und schwierigere Aufgaben an dieses grosse Projekt herangeführt:
•    Eine knifflige Aufgabe lösen ohne dabei sprechen zu dürfen
•    Ein Biwak für eine Übernachtung bauen
•    Auf dem Feuer kochen
•    Wände hoch klettern

Und wo können z.B. Parallelen zwischen Klettern und Führung gezogen werden? Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten in einer Felswand, der potentielle Fall wird nur durch ein Kletterseil gesichert, das von einem Kollegen gehalten wird. Wem oder was müssen Sie in einer solchen Situation am meisten vertrauen? Den eigenen Fähigkeiten, dem Material oder dem Partner, der Sie sichert? Darüber zu sprechen oder etwas zu lesen ist das Eine, selber in der Wand zu sein und die Angst zu verspüren, stürzen zu können, ist etwas ganz Anderes.
Welche Parallelen können wir daraus zum beruflichen Alltag ableiten?
Auch bei der Arbeit vertrauen wir auf die eigenen Führungskompetenzen, sowie auf die Fähigkeiten und die Unterstützung der Kollegen/Kolleginnen. Zudem sollten wir wissen, was die betrieblichen Rahmenbedingungen leisten können (gleich wie z.B bei den Kletterutensilien). Bei welchem dieser drei Elemente sind Sie am meisten herausgefordert zu vertrauen? Sich selber, den Kollegen/Kolleginnen oder den Rahmenbedingungen?

Und wie sieht es beim Bau der Brücke aus? Gibt es eine Zuteilung von Rollen, werden alle vom Team in den Bau miteinbezogen, kann der vorgegebene Abgabetermin eingehalten werden? Solche Beobachtungen bieten viel Potential zur Reflexion und um die Zusammenarbeit weiter zu verfeinern.

Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Team mit solchen Herausforderungen umgeht, dann kontaktieren Sie mich.

 

Freundliche Grüsse
Marco Fontanelli
plan b beratung

„Ich würde, wenn ich wüsste, dass ich könnte.“

Das klingt doch nach einer Ausrede? Oder möchten Sie z.B. Mitarbeitende haben, die sich so vor ihren Herausforderungen drücken?
Sie werden jetzt vermutlich sagen: „Sicher nicht!“
Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Dennoch, ist es so einfach, sein Potenzial auszuschöpfen?
Wissen wir denn von uns selber, über welches Potenzial wir verfügen? Dazu müssten wir ja wissen, wie gross unsere Möglichkeiten sind. Wir müssten „wissen“, wo unsere eigenen Grenzen liegen …

Wer oder was hindert uns denn daran, unsere Grenzen zu erkunden?
• Sind es äussere Faktoren wie z.B. betriebliche Vorgaben, finanzielle Mittel …?
• Sind wir es selber, weil es einfacher ist da zu bleiben wo wir gerade sind?
• Ist es jemand aus unserem Inneren Team, der oder die uns daran hindert?
• Welchen (einschränkenden) Glaubenssätzen folgen wir, bewusst oder häufig auch unbewusst?

Gerade unsere eigenen Limitierungen können wir oft nicht erkennen, sonst hätten wir eventuell längstens etwas verändert und unsere Grenzen erweitert.

In einem Coaching können wir diesen Limitierungen auf die Schliche kommen und Ihr Potential freilegen. Sind Sie daran interessiert, den Satz umzuwandeln in: „Ich weiss dass ich kann, und tue es!“
Dann kontaktieren Sie mich.

 

Freundliche Grüsse
Marco Fontanelli
plan b beratung

Inneres Team

Inneres Team

 

Kennen Sie das auch? Sie haben schnell, schnell eine Entscheidung getroffen und im Nachhinein kommt das grosse Grübeln und vielleicht sogar, dass Sie sich ärgern? Könnte es sein, dass sich da gerade verschiedene innere Stimmen bei Ihnen melden?

Schon Goethe schrieb „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust …“ (Faust). Und in Wirklichkeit sind es noch einige mehr! Leider sind diese Stimmen oder „das innere Team“, wie es Friedemann Schulz von Thun nennt, nicht von Beginn an harmonisch aufeinander eingespielt. Sie verhalten sich leider sehr oft wie feindselige, zerstrittene oder intrigante Personen.
Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Sie sitzen in einer Besprechung und es wird über ein Thema gesprochen, das sie nicht direkt betrifft, geschweige denn interessiert. Sie langweilen sich und möchten lieber ihre Mails abarbeiten. Sie beginnen mehr oder weniger versteckt auf dem Smartphone ihre Mails zu lesen. Da meldet sich bereits die erste Person aus ihrem inneren Team zu Wort, nennen wir sie einfach mal „Hans, der Korrekte“. „Das kannst du nicht machen, noch vor wenigen Wochen haben wir zwei die Einführung der Sitzungsregeln gefordert! Und jetzt untergräbst du sie bereits!“
Da meldet sich auch schon „Peter, der Geschäftige“: „Wie soll ich denn die Termine einhalten können, wenn du deine Zeit vergeudest? Du musst heute noch diese Offerte abschicken, wenn du nicht jede Minute nutzt, musst du wieder eine Sonderschicht einlegen!“
Und die Stimme von „Hanna, die Besorgte“ doppelt nach: „Ja, genau, und wie steht es dann mit deiner Life Work Balance?“
Hans, dem Korrekten, wird es nun zu viel, er muss Verstärkung holen, um gegen diese Koalition ankämpfen zu können. Er findet diese in „James, dem Buttler“, welchem die äussere Erscheinung und die korrekten Umgangsformen sehr am Herzen liegen.
Und so geht diese Streitigkeit in die nächste Runde.
Wie würden Sie sich entscheiden? Welche dieser Personen würde bei Ihnen die Oberhand gewinnen und sich durchsetzen?
Nun ist das beschriebene Beispiel relativ banal. Wie viel schwieriger ist es bei komplexeren Themen, einen klaren Kopf zu bewahren und auf die richtigen Stimmen zu hören.
Kennen Sie solche oder ähnliche innere Dialoge? Keine Angst, dies hat nichts mit Schizophrenie zu tun!

Mit dem Modell des inneren Teams gelingt es, auf einfache Weise die innere Pluralität sichtbar, erlebbar und somit auch steuerbarer zu machen. Denn wie bei einem richtigen Team geht es auch beim inneren Team darum, hinzuhören, was die Anliegen und Beweggründe der einzelnen Personen sind, um dann selber als Teamleiter nach aussen zu agieren. Wenn Sie immer nur auf die schnellsten oder lautesten Mitarbeiter in ihrem Team achten, bleiben all die sicherlich genauso klugen und weisen Vorschläge der anderen Mitarbeitenden auf der Strecke. Dass dies zu (Ver-)Spannungen und Energieverlust führt, liegt schon fast auf der Hand.

So bietet das Modell des inneren Teams für verschiedene Aspekte Hand:
•    Es kann zur Selbstklärung in Beratung, Coaching und Therapie eingesetzt werden
•    Es kann bei inneren Störungen Aufschlüsse bieten
•    Es kann zur Entwicklung der Persönlichkeit genutzt werden
•    Es ist ein Hilfsmittel, um bei Lebensherausforderungen ideal reagieren zu können

Welche Stimme sich bei einer solchen Auseinandersetzung schlussendlich durchsetzt, entscheiden immer Sie. Nur wie bewusst geschieht diese Entscheidung? Steuern sie als Kapitän, Dirigent oder Trainer aktiv ihr inneres Team oder nehmen Sie die Dinge so hin, wie sie gerade so kommen?

Mehr zum Thema inneres Team finden Sie in folgender Literatur:
•    Miteinander reden: 3
•    Das Innere Team in Aktion

Sind Sie daran interessiert, ihr eigenes inneres Team kennenzulernen? Dann kontaktieren Sie mich.

 

Freundliche Grüsse
Marco Fontanelli
plan b beratung